Z I E L E Gutes Bauen als Vereinsziel Das BauForum versteht gutes Bauen als Beitrag zur Lebensqualit√§t im Kanton Zug. Das BauForum hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, gutes Bauen aktiv zu f√∂rdern. Die Mitglieder des BauForums treten f√ľr gutes Bauen als bedeutender Teil des Kulturschaffens ein. Voraussetzung dazu ist eine offene und andauernde Auseinandersetzung um gestalterische, technische und wirtschaftliche Qualit√§ten im Bauwesen. Das BauForum Zug tr√§gt den dazu erfoderlichen kritischen Dialog, ist offen f√ľr interdisziplin√§re Zusammenarbeit und sucht den Kontakt zur √Ėffentlichkeit. Das BauForum versteht sich als ein sowohl kritisch agierender wie auch vermittelnder Verein und ist willens, zu Sachfragen fundiert und pointiert auch √∂ffentlich Stellung zu beziehen. Mitglieder Das BauForum ist ein Verein. Ihm geh√∂ren die planenden Fachpersonen aus der Bauwirtschaft an, die sich diesem Dialog stellen. Dazu ist Fachkenntnis erfoderlich, die bei einem Beitritt nachgewiesen werden muss. Im Regelfall wird eine T√§tigkeit als Architekt, Ingenieur, Fachplaner, Raumplaner oder Landschaftsarchitekt mit Wohn- oder Gesch√§ftssitz im Kanton Zug verlangt oder anderweitig eine enge Verbundenheit mit der Baut√§tigkeit im Kanton Zug. Von den Mitgliedern wird erwartet, dass sie sich zu Sachfragen fundiert √§ussern und ihre wirtschaftlichen Interessen in spezifischen Sachfragen offenlegen. Aktivit√§ten Das BauForum organisiert und initiiert Ausstellungen, Podiumsgespr√§che, Bildungsreisen und Vortr√§ge rund um Bauen und Architektur in der Region. Die Anl√§sse des BauForums sind grunds√§tzlich √∂ffentlich sowie einem breiten Publikum zug√§nglich und nur in Ausnahmef√§llen den Mitgliedern vorbehalten. Die Anl√§sse dienen der Weiterbildung der Mitglieder, der Vermittlung von Baukunst f√ľr ein breites Publikum sowie dem fachtechnischen und geselligen Dialog zwischen den Mitgliedern. Ansprechpartner Das BauForum versteht sich als Ansprechpartner f√ľr alle, die sich um gutes Bauen bem√ľhen. F√ľr Bauherren bietet das BauForum eine unabh√§ngige, neutrale Anlaufstelle und informiert √ľber die Dienstleistungen seiner Mitglieder. Das BauForum sucht und pflegt den Kontakt zur √∂ffentlichen Hand. Gegen√ľber der √∂ffentlichen Hand vertritt es sowohl die kulturellen und wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder wie auch die Vereinsziele. Was ist ein guter Bau? Ein Bau, wenn er als guter Bau gelten soll, muss in allen wichtigen Belangen √ľberzeugen: den st√§dtebaulichen, den funktionalen, den konstruktiv-materialm√§ssigen, den technischen, den betrieblichen, den wirtschaftlichen und den bauk√ľnstlerischen Anforderungen. Die verantwortungsbewusste Zusammenarbeit von Architekten, Bauingenieuren und Spezialingenieuren ist hierf√ľr Voraussetzung.

St√§dtebaulich gute L√∂sungen entstehen, wenn ein Bau die vorgegebenen st√§dtebaulichen Intentionen diszipliniert √ľbernimmt, wenn er aber auch sensitiv in die √∂rtlichen Verh√§ltnisse eingef√ľgt wird. Sein √§usserer Ausdruck entspricht seinem Inhalt und vermittelt somit seinen gesellschaftlichen Stellenwert. Der Ausdruck variiert vom zur√ľckhaltend Bescheidenen bis zum Repr√§sentativen.

Gute Funktionalität finden wir dort, wo alle im Bau vorgesehenen Aktivitäten optimal ermöglicht werden und das Wohlbefinden der Menschen gefördert wird.

Eine materialgerechte und handwerklich einwandfreie Konstruktion dient der Dauerhaftigkeit des Baues. Der beherrschte Einsatz der technischen M√∂glichkeiten garantiert, dass ein Bau mit minimalem Aufwand optimal funktioniert. Damit werden Ressourcen sparsam verwendet und die Umwelt minimal belastet. Ein vom betrieblichen Standpunkt aus guter Bau soll nicht nur den vorgesehenen Betrieb langfristig ideal erm√∂glichen, sondern er soll auch so umwandlungsf√§hig sein, dass er sp√§ter auch neue Aufgaben √ľbernehmen kann.

F√ľr die Erstellung und den Unterhalt von Bauten, von Hochbauten ebenso wie von Infrastrukturbauten (Strassen, Kanalisationen etc.), werden grosse und wirtschaftlich bedeutende Mittel gebunden. √úber die Lebensdauer einer Baute betrachtet werden f√ľr Unterhalt und Sanierung mindestens noch einmal so hohe Kosten anfallen wie f√ľr deren Erstellung. Aus √∂konomischen Gr√ľnden ist daher durch kluge Planung der sparsame Einsatz dieser Mittel √ľber eine m√∂glichst lange Lebensdauer anzustreben. Architekt und Spezialingenieure leisten als Planer einen h√§ufig untersch√§tzten Beitrag an die Gesamtwirtschaftlichkeit einer Baute.

Der bauk√ľnstlerische Wert eines Geb√§udes ist nicht durch den materiellen Aufwand zu erreichen. Er ist das Resultat einer guten Zusammenarbeit zwischen einem aufgekl√§rten und motivierten Bauherrn und seinem Architekten. Mit bauk√ľnstlerischen Werten leistet jede Epoche einen wesentlichen Beitrag an das besondere, an die spezielle Kultur eines Ortes. Die besondere bauk√ľnstlerische Qualit√§t entsteht durch einen √ľber das routinierte Management hinausgehenden Beitrag eines engagierten Architekten und/oder von Spezialingenieuren, welche ihre F√§higkeiten in einem langdauernden Prozess durch Studium und Praxis erworben haben.