POSTPLATZ ZUG

19.12.2017

Die Ausgangslage zur Neugestaltung des Postplatzes, Zug waren der Bau eines Parkhauses hinter der ehemaligen Hauptpost und ein Studienverfahren mit Landschaftsarchitekturbüros im Jahr 2011 aus welchem Appert Zwahlen Partner AG siegreich hervorgingen. Unterdessen ist die Gewerbeliegenschaft mit dem Parkhaus von Leutwyler Partner Architekten AG realisiert. Das neue Parkhaus bietet neu 100 öffentliche Parkplätze an, im Gegenzug sollen 60 oberirdische Parkplätze um den Postplatz aufgehoben werden. Dieser «Deal» war eine Kernbotschaft der vom Stimmvolk im Jahr 2008 angenommenen Vorlage.

Am 26.9.2017 lehnte der Grosse Gemeinderat Zug den Baukredit zur Sanierung des unteren Postplatzes ab. Der Gewerbeverein Zug lancierte eine städtische Volksinitiative mit dem Ziel, ausser auf dem oberen Postplatz in Abweichung des Bebauungsplans, alle Parkplätze zu erhalten.

Der Postplatz bildet zwischen den markanten kantonalen Bauten und der Kantonalbank sowie am oberen Ende der Hauptpost eine räumliche Einheit. Das BauForum Zug setzt sich dafür ein, den schleichenden Verlust der früheren grosszügigen Stadtraumqualität rückgängig zu und für Menschen (Fussgänger, Kinder, Velofahrer) sowie für temporäre Nutzungen (z.B. Marronistand, Adventsmarkt) zugänglich zu machen. Die Gestaltung des oberen Postplatzes soll universell sein; es braucht keinen umständlich durchgestalteten und aufwändig möblierten Platz.

Das BauForum Zug ermuntert die Stadt Zug den geplanten Weg gemäss dem aktuell öffentlich aufgelegten Projekt «Neue Umgebungsgestaltung des oberen Postplatzes» fortzusetzen.    

Bild: Regine Giesecke

 

Bericht Zuger Zeitung vom 19.12.2017

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PROJEKT UNTERFELD BAARZUG

18.12.2017

Beim Unterfeld handelt es sich um die letzte noch unbebaute Parzelle zwischen Baar und Zug. Im 2010 wurde ein Studienauftrag durchgeführt, welchen die Arbeitsgemeinschaft HHF Architekten, Basel und Topotek 1 Landschaftsarchitekten, Berlin gewannen. Dieses Projekt wurde im Rahmen einem vierjährigen, koorporativen und gemeindeübergreifenden Planungsprozess in zwei aufeinander abgestimmte Bebauungspläne umgesetzt.

An der Urnenabstimmung vom 12. Februar 2017 wurde der Bebauungsplan vom Souverän abgelehnt.

Die Einwohnergemeinde Baar wählte für eine Nachfolgelösung einen interaktiven Planungsprozess zu welchem unterschiedliche Interessengruppen, Kommissionen, Anrainer sowie Parteien eingeladen sind. Auch das BauForum Zug wirkt in der Workshopgruppe mit. Ein erster Workshop fand im Dezember 2017 statt, ein weiterer folgt im April 2018.

Auf Wunsch der Grundeigentümer erarbeiteten HHF Architekten ein angepasstes Konzept auf Basis des bisherigen Bebauungsplans. Das angepasste Projekt der HHF Architekten und die neue städtebauliche Studie Unterfeld Süd werden im Schlussworkshop gegenübergestellt.

Das BauForum Zug wirkt aktiv an den Workshops mit und setzt sich gemäss den Vereinszielen für eine städte- und landschaftsbauliche Lösung von hohen gestalterischen Qualitäten ein. Wir verfolgen den Prozess aufmerksam und kritisch.

 

Bericht Zuger Zeitung vom 18.4.2018

Bericht Zuger Zeitung vom 24.10.2017

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HOCHHAUSREGLEMENT STADT ZUG

26.11.2017

Schweizweit einzigartig, verfügt die Stadt Zug über ein Hochhausreglement. In diesem sind Zonen festgelegt, in welchen als definierte Gebäudehöhen Hochhäuser geplant und realisiert werden können.

Das BauForum Zug begleitete den mehrjährigen Prozess und nahm an der Vernehmlassung teil. Auch wenn das BauForum Zug bei einzelnen Paragrafen des Reglements etwas andere Formulierungen gewünscht hätte, wird das Reglement übergeordnet betrachtet sehr unterstützt. Dank dem Hochhausreglement sind die «Spielregeln» für Bauherren, Investoren und Architekten sowie für die Behörden verbindlich beschrieben und dürften eine höhere Planungssicherheit gewährlisten.

Für das BauForum Zug sind die definierten Zonen, welche Hochhäuser zulassen, bedeutungsvoll. Dadurch wird eine strukturierte städtebauliche Entwicklung entlang Baarer- und Zugerstrasse sowie entlang der Bahngeleiste ab Bahnhof Zug nach Norden eingeleitet. Landschaftlich empfindliche Stadträume z.B. in Seenähe, am Hang und in der Nähe von Naturräumen oder neben Ortsbildschutzzonen werden geschont.

Nach Reglement ist bei der Planung von Hochhäusern eine hohe architektonische Sorgfalt bezüglich den Proportionen, Fassadengestaltung und Vernetzung der untersten Geschosse mit dem (öffentlichen) Aussenraum umschrieben. Die Planung von Hochhäusern bedingen einen Projektwettbewerb und dient als Grundlage zur Ausarbeitung eines Bauprojekts.

 

Bericht Zuger Zeitung vom 7.10.2016

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STADTMODELL ZUG

8.4.2017

Die Stadt Zug besitzt ein eindrückliches Stadtmodell aus Holz im Masssstab 1:500 unterteilt in Module von 90x90cm Abmessungen. Zur Zeit befindet sich das Zuger Stadtmodell im Haus Zentrum an der Zeughausgasse und kommt hauptsächlich dann zum Einsatz, wenn die Stadtbildkommission oder Wettbewerbsjurys über Bauprojekte beraten.

Mit dem bevorstehenden Umzug der Stadtverwaltung in das ehemalige L&G-Verwaltungsgebäude soll sich dies ändern. Neu soll das Stadtmodell am neuen Ort währen den Bürozeiten für alle Interessierte zugänglich und einsehbar werden. Idealerweise soll das Stadtmodell einfach auffindbar in Nähe des Eingangsbereichs liegen.

Für uns ist wichtig, dass neue Bauprojekte, städtebauliche Studien und Siegerprojekten nach Wettbewerben und andere bauliche Entwicklungen im Zuger Stadtbild frühzeitig an diesem Modell dargestellt werden. So kann sich die Bevölkerung ein genaues Bild der geplanten Bauvorhaben machen. Im Unterschied zu Planzeichnungen und Visualisierungen sind massstäbliche Modell für die Bevölkerung einfacher zugänglich und verständlich. 

Dank dem öffentlich zugänglichen Modell kann mit der Bevölkerung über das «Gute Bauen» eine Disukssion auf Augenhöhe geführt und im gegenseitigen Verständnis geführt werden.

Die Stadt Zug nehmen das Anliegen des BauForum Zug positiv auf. Noch kennen die Stadt und das BauForum Zug die konkrete Einrichtung eines öffentlich zugänglichen Stadtmodells nicht. Wir halten weiterhin an unserem Anliegen fest hoffen auf baldige Ansätze einer Lösung.

 

Bericht Zuger Zeitung vom 8.4.2017

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